RV-Rennsportler ziehen Bilanz, elf Fahrer beantragen Lizenz 2012

GIESSEN, 22.10.11 - Ausgesprochen erfolgreich verlaufen ist die Saison 2011 für die Rennsport-Sparte der Radfahrervereinigung 1904/27 Gießen-Kleinlinden.
Nach unter anderem 13 nationalen Siegen, vier Aufstiegen in höhere Klassen, Höchstliga-Plätze durch zwei A- und drei B-Klasse-Klasse-Fahrer, vier Goldmedaillen und zwei Mal Silber bei Hessenmeisterschaften, Platz 15 bei der Deutschen Bergmeisterschaft, Platz 21 bei der Deutschen Meisterschaft im Einzelzeitfahren, dem Gewinn des SV Sparkassen Fördercups sowie zahlreichen nationalen Topten-Platzierungen gönnen sich die Rennfahrer dieser Tage eine sportliche Auszeit.
"Unsere Fahrer sind bei namhaften Teams und Vereinen sehr gefragt ", sagt Rennsport-Fachwart Stephan Dietel. Elf von 13 Fahrern der aktuellen Saison haben diese Woche ihren Lizenzantrag für die kommende Saison in der Kleinlindener Rennsport-Sparte unterzeichnet und die ersten Neuzugänge haben bereits mündliche Zusagen für 2012 erteilt.
"Die sportliche Bilanz dieser Saison und das Interesse anderer Mannschaften an unseren Fahrern hat uns zu einer Entscheidung bewegt, die uns eine hart erarbeitete Chance bietet. Wir fahren 2012 in der U23-Bundesliga und werden uns für Rundfahrten bewerben", schildert Spartenleiter Dietel. Demnach planen die Kleinlindener den dazu erforderlichen Status einer Renngemeinschaft beim Bund Deutscher Radfahrer anzumelden und sich mit einem befreundeten Verein dem sportlichen Vorhaben zu stellen. "Das zu benennende Team darf maximal 14 Fahrern umfassen und wird zur Hälfte aus U23-Fahrern und zum anderen Teil aus Elitefahrern bestehen", so Dietel.
Kleinlindens Sportkoordinator Werner Speier ist derzeit in "intensiven Gesprächen", um die Möglichkeiten der neuen sportlichen und medialen Bühne mit den Förderern des Kleinlindener Radrennsports zu besprechen. Einen Namen müsse das jüngste Kind der Kleinlindener Rennsport-Sparte auch noch bekommen, um das Team zusätzlich zum Vereinsnamen erkennbar zu machen. So dürfte die Zeit bis zum Trainingsbeginn Mitte November noch voller Arbeit statt eine echte Saisonpause sein.
Bericht: Stephan Dietel