Radball-Weihnachtsturnier des RV Klein-Linden
16.12.2006 – Am vergangenen Samstag trafen sich die aktiven Radballspieler des Vereins zum Radball – Weihnachtsturnier der Radfahrervereinigung RV Klein-Linden. Wie inzwischen schon zur Tradition geworden, wurden die Spieler einander zugelost,
um möglichst viele Abwechslung für die Spielpaarungen zu erhalten. So entstanden in diesem Jahr sehr ausgeglichene Mannschaften, die bei ihrem Aufeinandertreffen für viel Spannung sorgten. Zusammengelost wurden:
Steffen Wagner und Harald Jung
Christian Skuja und Dirk Reichhardt
Jan Körbächer und Manfred Kloske
Philipp Nimtsch und Thomas Schäfer
Johannes Oelighoff und Norbert Magel
Mit Steffen Wagner und Harald Jung entstand eine Mannschaft, die schon mit kleinen Handicaps antreten musste. Beide konnten in den letzten Wochen aus Zeitgründen nicht mehr trainieren. Zudem hatte Harald Jung erst in der Nacht zuvor einen langen Nachtdienst gehabt. Die Unkonzentriertheiten während ihrer Spiele waren offensichtlich und so konnten am Ende nur 3 Tore erzielt werden.
Eine hoffnungsvolle Paarung war die Mannschaft Körbächer/Kloske. Jan Körbächer, der gerade das letzte Jahr in der Juniorenklasse abgeschlossen hat und Manfred Kloske der im Gegensatz hierzu viel Erfahrung mitbrachte und bei wenig Training, aufgrund einer inzwischen auskurierten Ellenbogenverletzung, dennoch eine sehr gute Beweglichkeit und Ballbeherrschung zeigte, ergänzten sich durchaus gut. So zeigte Jan Körbächer durch die guten Pässe von Manfred Kloske seine Torgefährlichkeit und Manfred Kloske konnte zusätzlich oft aus dem eigenen Torbereich direkte Torerfolge erzielen. In den beiden entscheidenden Spielen fehlte den beiden jedoch das Glück, so dass der Ball einige Male an den Torpfosten oder knapp neben dem Tor vorbei ging.
Bei der Mannschaft Johannes Oelighoff und Norbert Magel hat die Feinabstimmung eine bessere Platzierung verhindert. Obwohl das erste Spiel klar gewonnen werden konnte, schlichen sich in den weiteren Partien doch Fehler in Form von Fehlpässen ein, die den Gegnern den notwendigen Vorteil brachten.
Die Paarung Skuja/Reichhardt versprach schon mehr Hoffnung auf den Turniersieg, weil hier zwei sehr erfahrene Spieler zusammengelost wurden, die schon mehrfach das Turnier gewonnen hatten. Gleich ihr erstes Spiel gegen Körbächer/Kloske sollte eine Vorentscheidung bringen. Zwar gaben Skuja/Reichhardt nach ihrem ersten Tor die Führung nicht mehr ab, der Sieg war dennoch glücklich, weil Körbächer/Kloske neben zwei Pfostenschüsse noch einige andere gute Gelegenheiten für eine Ergebnisverbesserung hatten.
In ihrem letzten Spiel gegen Wagner/Jung wurde es noch einmal spannend, als es kurz nach der Halbzeit plötzlich 2 : 2 unentschieden Stand. Bei einer Niederlage hätte es noch ein Entscheidungsspiel mit dem späteren Zweitplatzieren Nimtsch/Schäfer geben müssen. So aber gelangen Skuja/Reichhardt noch zwei Tore und damit auch der verdiente Turniersieg.
Obwohl es während des Turniers kein Spiel gab das unentschieden endete, waren die Spiele ausgeglichen und spannend. Je nach Tagesform hätte jeder der Mannschaften das Turnier gewinnen können. Die Siege wurden meistens erst am Ende der Spielzeit wirklich gesichert. Ein weiterer positiver Aspekt war die faire Spielweise und die Tatsache, dass weder gelbe noch rote Karten verteilt werden mussten.